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Mulchen mit Rasenschnitt - Die umweltbewusste Gartenpflege

Zur guten Rasenpflege gehört das Rasenmähen sicherlich dazu, aber wozu zerkleinertes Schnittgut auf der Rasenfläche verteilen? Diese Frage kommt sicherlich auf, sobald die Gartensaison beginnt und die Grasfläche wieder in sattem Grün mit dichter Grasnarbe erscheinen soll. Was Mulchen genau ist und welche ökologischen Vorteile es mit sich bringt, lesen Sie hier.

Was passiert beim Mulchen?

Beim Mulchen werden die einzelnen Halme der Rasenfläche ebenso abgeschnitten wie auch beim Rasenmähen. Das Schnittgut wird zusätzlich noch besonders klein gehäckselt und anders als beim Rasenmäher nicht in einem Fangkorb gesammelt, sondern auf der entstandenen Grasnarbe gleichmäßig verteilt. Das anfallende Schnittgut wird so nicht wie üblich entsorgt, sondern dem Rasen direkt wieder zugeführt und versorgt bei der Zersetzung den Boden mit zahlreichen Nährstoffen und die Grashalme mit ausreichend Feuchtigkeit. Die Bodenkultur Ihres Rasens wird durch die verteilte Mulchschicht verbessert, wodurch sich die Bildung von Unkraut, Moos und Rasenfilz zudem erheblich reduziert. Durch das Mulchmähen ergibt sich ein absolut natürlicher Dünger für Ihren Garten, der zudem auch besonders umweltschonend ist.

Wieso Rasen mulchen?

Mulchen Das klein gehäckselte Schnittgut wird auch als Mulchgut bezeichnet und hat, abgesehen von den enthaltenden Nährstoffen, die den Boden besonders fruchtbar machen, weitere nennenswerte Eigenschaften. Es enthält zum größten Teil, genauer gesagt, um die 90% Wasser und versorgt die Grasfläche somit mit ausreichend Feuchtigkeit. Darüber hinaus stellen die restlichen 10% eine gute Nahrungsversorgung für kleinere Insekten dar, die wiederum durch die Verwertung des Rasenschnitts einen zusätzlichen und ganz natürlichen Dünger liefern. Speziell für Regenwürmer ist das Mulchgut besonders verlockend, da es eine geeignete Futterquelle für sie darstellt. Ihre Anwesenheit führt wiederum dazu, dass der Boden auf ganz natürliche Weise und ohne eigene Anstrengung aufgelockert wird. Dies sorgt ebenfalls für optimale Bodenbedingungen, die das Wachsen eines gesunden und sattgrünen Rasens begünstigen. Außerdem können Sie durch das Mulchen auch richtig Geld sparen, denn dank der Feuchtigkeitszufuhr des Mulchguts müssen Sie die Grünfläche nicht mehr in vollem Maße eigenhändig bewässern und sparen auf diese Weise übermäßigen Wasserverbrauch und die damit entfallenden Kosten. Wie bereits erwähnt, wird auch dank des Mulchens kein weiterer Dünger mehr benötigt, wodurch Sie sich nicht nur Kosten, sondern auch Zeit für das zusätzliche Verteilen des Düngers sparen. Aus diesen genannten Gründen ist das Mulchen eine umweltfreundliche, zudem auch kosten- und zeitsparende Vorgehensweise in der Gartenpflege. Ein weiterer Vorteil des Mulchens betrifft das immer wieder aufkommende Thema mit dem Unkraut. Durch die Schicht des zerkleinerten Schnittguts gelangt deutlich weniger Sonnenlicht an die Keimlinge, die dadurch nicht bzw. nur mäßig wachsen können. Somit halten Sie Ihren Rasen dank der aufliegenden Mulchschicht auch größtenteils von Unkraut frei. Damit einhergehend schützt die Rasenschnitt-Schicht das Gras auch vor Hitze, durch die es schnell zur Austrocknung kommen kann.

Vorbereitungen für das Mulchen

Sobald Ihr Rasen aus dem Winterschlaft erwacht und die ersten Sonnenstrahlen das Gras erreichen, sollten Sie erstmal mit einfachem Mähen beginnen. Gönnen Sie den Grashalmen zunächst einen Wachstumsschub bevor Sie mit dem Mulchen loslegen. Achten Sie jedoch darauf, dass regelmäßig gemäht wird und eine bestimmte Schnitthöhe eingehalten wird. Bei zu hohem Gras ist oft auch das herkömmliche Mähen äußerst mühsam, da sich der Rasenmäher regelrecht durch den Rasenteppich durchkämpfen muss.

Mulchen und Vertikutieren

Um die Rasenpflege noch zu vervollständigen, lohnt es sich auch besonders im Frühjahr zu vertikutieren. Dadurch wird der Rasen von Unkraut, Moos und anderen ungewollten Pflanzen befreit, so dass neue Halme ausreichend Platz zum Wachsen und Gedeihen haben. Zudem werden keine wichtigen Nährstoffe mit unliebsame Rasen-Mitbewohner geteilt.

Wann sollte gemulcht werden?

Mulchen Nun stellt sich die Frage wann und wie gemulcht werden sollte und worauf dabei zu achten ist. Optimaler Weise sollte die Rasenhöhe zwischen 3-5cm betragen, da sich dabei geeignetes Schnittgut von rund 1-2cm ergibt. Sollte das Gras einmal höher gewachsen sein, etwa acht Zentimeter erreicht haben, empfiehlt es sich, die Rasenhöhe zunächst schrittweise durch konventionelles Mähen zu reduzieren. Denn zu viel Mulchgut auf der Grasnarbe könnte durchaus auch kontraproduktiv sein und gegebenenfalls auf der Grasnarbe anfangen zu schimmeln. Im Allgemeinen kann in der gesamten Gartensaison, also von Frühjahr bis in den Herbst hinein, gemulcht werden. Eines sollte jedoch stets beachtet werden: Bei Regen, an feuchten Tagen oder bei hoher Luftfeuchtigkeit sollte Sie auf das Mulchen mit Rasenschnitt verzichten. Wichtig ist, dass sowohl der Boden wie auch die Luft trocken sind, denn nasser Rasen ist für das Mulchen denkbar ungeeignet. Das liegt daran, dass feuchtes Schnittgut sich zum einen weniger gleichmäßig und eher in kleinen Klumpen auf der Grasnarbe verteilen lässt und zum anderen, da feuchtes Schnittgut auch leicht zu faulen beginnen kann. Besonders Klumpen hindern neue Grashalme daran zu wachsen, was zu kahlen Stellen im gesamten Rasenbild führen kann. Empfehlenswert wäre es, zweimal pro Woche zu mulchen, dies hängt aber auch vom Zustand Ihres Rasens ab.


Rasenmäher mit Mulch-Funktion

Um die Vorteile des Mulchens nutzen zu können müssen Sie sich nicht zwangsweise einen extra Mulcher zulegen. Ein Rasenmäher mit Mulchfunktion ist bestens geeignet, um sowohl die Rasenhöhe regelmäßig zu kürzen als auch das klein gehäckselte Schnittgut auf der gesamten Rasenfläche zu verteilen. Um gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, schauen Sie sich jetzt unsere Benzin Rasenmäher mit 4in1 Funktion an: Mähen, Mulchen, Sammeln und Seitenauswurf in Einem. Beginnen Sie die Gartenpflege jetzt auf umweltschonende Weise!

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