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verschneiter Garten im Winter

 

Schnee im Garten- schädlich oder Schutz für Pflanzen

Trotz des Klimawandels und dem, in einigen Gegenden doch recht milden Winter, sollten Sie es nicht versäumen, Ihren Hof und Garten auf einen plötzlichen Wintereinbruch vorzubereiten. Dazu gehört die Bereitstellung verschiedener Arbeitsgeräte, wie zum Beispiel einen Besen, einen Schneeschieber oder eine Schneefräse um die Gehwege zu räumen, genauso wie das Abdeckmaterial für die frostempfindlichen Pflanzen.

Schnee, eine warme Decke für Ihre Pflanzen

Thema Unter einer geschlossenen Schneedecke aus Pulverschnee fühlen sich die meisten winterharten Pflanzen wohl. Der besonders weiche, trockene Schnee besteht zu 90 Prozent aus Luft und bildet daher eine warme Decke, die das Erfrieren der Pflanzen in frostigen Nächten verhindert. Unter einer Schneedecke kann die Temperatur des Erdreiches um 10 bis 15 Grad höher sein als die Außentemperatur. Die Wurzeln, Knollen und kleinere Pflanzen und Samen werden so vor dem Erfrieren geschützt. Auch Ihr Rasen freut sich über eine wärmende Schneedecke, die Sie aber möglichst wenig betreten sollten, da der verdichtete Schnee Ihrer Fußspuren eine gute Grundlage für Pilzkrankheiten bildet. Bäume und Sträucher, die mit einer dünnen Schneeschicht auf Ästen und Zweigen oder Nadeln bedeckt sind, erhalten eine Schutzschicht gegen Wind und Frost, wenn der Schnee tagsüber antaut und nachts zu einer dünnen Eisschicht gefriert. Eine geschlossene Schneedecke im Garten ist also durchaus nützlich und verhindert erfrorene und abgestorbene Pflanzen.

Schnee, eine gefährliche Last

Leider gibt es im Winter nicht nur den lockeren, leichten Pulverschnee, sondern oftmals auch den nassen, schweren Pappschnee. Diesen schweren Schnee sollten Sie unbedingt von den Ästen und Zweigen der Sträucher entfernen, da sie sonst unter der schweren Last brechen könnten. Vielen Gewächsen wie Buchsbaum oder Kirschlorbeer ist die Schneelast auf den dünnen Zweigen auch zu schwer, daher sollten Sie sie regelmäßig davon befreien. Bambus oder Schilf sind im Winter oftmals gefährdet. Die dünnen Halme der Gräser knicken leicht ab, Frost und Feuchtigkeit können so in die Bruchstellen eindringen und Pilzen einen günstigen Nährboden verschaffen. Um dies zu vermeiden, können Sie die empfindlichen Gräser mit einem Wintervlies umhüllen, das die Gewächse nicht nur gegen Bruch, sondern auch vor Frostschäden schützt. Empfindliche Pflanzen wie Hortensien oder Rosen überstehen den Winter besser, wenn Sie rund um die Pflanze eine dicke Schicht aus Mulch oder Laub verteilen und das Ganze dann mit einem Wintervlies abdecken. Es lohnt sich auch, kleine empfindliche Pflanzen mit speziellen Säcken aus Jute oder Kokosfasern zu schützen. Allerdings ist es notwendig, von Zeit zu Zeit und vor allem nach Winterstürmen, die verschiedenen Schutzmaßnahmen, die Sie angebracht haben, zu kontrollieren. Sind die Pflanzen noch geschützt und ist das Vlies oder der Jutesack noch ganz? Auch können kleinere Tiere wie Mäuse oder Hasen auf der Suche nach Futter, Schäden an Ihren Pflanzen anrichten. Um das zu vermeiden, können Sie engmaschige Drahtnetze oder spezielle Baumschutzmatten an Ihren Pflanzen anbringen.

Schneeräumen mit den richtigen Geräten

Thema Um die Äste und Zweige der Pflanzen vom Schnee zu befreien, genügt in der Regel, ein Besen, mit dem Sie vorsichtig den Schnee entfernen. Gartenwege, Hofeinfahrten und Gehwege erfordern jedoch einen höheren Arbeitseinsatz. Der Umwelt zuliebe, sollten Sie möglichst auf das Streuen von Streusalz komplett verzichten, da es auch in vielen Kommunen verboten ist. Es gibt genügend Alternativen um Gartenwege oder Hofeinfahrten vom Schnee zu befreien. Wenn Sie Ihre Pflanzen mit dem Besen vom Schnee befreien, können Sie bei dieser Gelegenheit auch gleich die Gartenwege kehren. Für größere Flächen wie Zufahrten oder Hauseingänge stehen Ihnen im Handel einige hilfreiche Gerätschaften zur Verfügung. Der gute alte Schneeschieber oder die Schneeschaufel sind noch immer eine gute Wahl, vor allem wenn es nur wenig geschneit hat. Weniger schweißtreibend und um einiges schneller, vor allem bei größeren Schneemengen, geht das Räumen mit einer Schneefräse, die auch besonders gut geeignet ist um Flachdächer vom Schnee zu befreien. Ist die weiße Pracht von Wegen und Hauseingängen geräumt, können Sie, um die Rutschgefahr auch auf Treppen, zu bannen, Sand, Splitt oder Asche streuen. Das verhindert, dass sich eine dünne Eisschicht auf den Wegen bildet. Vergessen Sie auch nicht auf der Straße den Gehweg von Eis und Schnee zu befreien, denn das kann sehr teuer werden.